Vulkan - Expreß Brohltalbahn |
![]() |
Wer sich hinter dem Vulkan-Expreß |
|
und der Brohltalbahn verbirgt |
Die BEG ist Eigentümerin der Gleisinfrastruktur, der Bahnhöfe und Werkstattanlagen (Eisenbahn-Infrastrukturunternehmer). Die Strecke wird über einen Trassennutzungsvertrag durch die Betriebs-GmbH befahren und die Anlagen sind über einem Pachtvertrag an die Betriebs-GmbH verpachtet. Diese Art und Weise der rechtlichen Gestaltung ist gesetzliche Vorgabe nach der Neuordnung des Allgemeinen Eisenbahn Gesetzes (AEG) am 29.12.1993. Außerdem ist die BEG Eigentümerin von einigen Lokomotiven und Güterwagen. Diese sind ebenfalls mit einem Pachtvertrag an die Betriebs-GmbH zur Nutzung übertragen. Die BEG hält die Infrastruktur der Strecke instand. Dafür erhält sie von der Betriebs-GmbH einen Trassenpreis.
Die Betriebs-GmbH führt seit 1992 den Betrieb auf der Brohltalbahn (Eisenbahn-Verkehrsunternehmer) in alleiniger Verantwortung. Sie zahlt für die Nutzung der Gleisinfrastruktur einen Trassenpreis pro gefahrenen Zugkilometer. Die Betriebs-GmbH ist Eigentümerin einiger Fahrzeuge. Die meisten Fahrzeuge für den Personenverkehr sind von der IBS angemietet, weitere Fahrzeuge von der BEG. Lokomotiven und Wagen werden von der Betriebs-GmbH instandgehalten. Dafür ist die Werkstatt von der BEG angemietet. 14 Arbeitnehmern stellt die Betriebs-GmbH einen vollen Arbeitsplatz. Die Betriebs-GmbH ist für die BEG als Auftragnehmer bei der Pflege, Wartung und Instandhaltung der Infrastruktur behilflich. Die BEG und die Betriebs-GmbH sind in keiner Weise miteinander verbunden. Die Betriebs-GmbH finanziert sich aus den Einnahmen des Güter- und Personenverkehrs.
Die IBS ist Initiatorin des Personenverkehrs auf der Brohltalbahn seit 1988.
1992 sorgte sie für die Fortführung des Betriebes, als die BEG
sich aus dem Verkehr verabschiedete. Sie gründete die Betriebs-GmbH, an
der sie 100 % der Anteile hält. Sie ist selbst nicht gewerblich tätig.
Die Mitglieder der IBS arbeiten ehrenamtlich bei der Aufarbeitung und Reparatur
der Fahrzeuge mit. Der Zugservice und am Wochenende der Betrieb wird überwiegend von der IBS
durchgeführt. Gleiches gilt für die museale Darstellung der fast
hundertjährigen Eisenbahn als Teil der Technik- und Heimatgeschichte des
Brohltales. Dazu erwirbt die IBS möglichst originale oder historische
Fahrzeuge und vermietet diese. Sie hält Führungen und Vorträge
in den Zügen und den historischen Werkstattanlagen. Sie gibt Publikationen
über die Eisenbahngeschichte des Brohltales heraus. Die IBS finanziert sich
aus Spenden, Beiträgen und Verkaufserlösen aus den Publikationen.