Kontakt / Anfragen
 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
02636 - 80 303
Mo - Fr 8.00 - 13.00 Uhr

Steckbrief: Schweppenburg-Heilbrunnen

Wappen Brohl

Höhe: 80 m ü. NN
Einwohner: ca. 10

Lageplan

Ihr Browser kann das Objekt leider nicht anzeigen! vergrößern

Anreise mit dem ÖPNV

Zielhaltestelle:
Schweppenburg, Brohl-Lützing
Verbindung suchen

Anreise mit dem Auto

Adresse:
Schweppenburg
56656 Brohl-Lützing

Im unteren Brohltal befindet sich nach rund 3,3 km Fahrt der Bedarfshaltepunkt „Schweppenburg-Heilbrunnen“. Die namensgebenden Bestandteile der Bezeichnung befinden sich in unmittelbarer Umgebung des idyllisch gelegenen Haltepunkts. Jenseits der Brohltalstraße erblickt man auf einer Anhöhe die Schweppenburg, die sich im Privatbesitz einer Kölner Adelsfamilie befindet. Gleich neben der Burg liegt die Mosenmühle, in der noch heute mit Wasserkraft Korn zu Mehl gemahlen wird.

DSC02692 Kopie

Geht man vom Haltepunkt aus in die andere Richtung, so gelangt man auf die von zwei großen Steinkugeln bewehrte Zufahrtsstraße zum Tönissteiner Mineralbrunnen. Nach wenigen hundert Metern steht man vor den Werkstoren des weltbekannten Brunnens.

Da der Haltepunkt ein Bedarfshalt ist, melden Sie sich zum Aussteigen bitte rechtzeitig, d.h. spätestens vor der Abfahrt in Brohl bzw. Bad Tönisstein beim Zugpersonal. Zum Einsteigen genügt es, sich gut sichtbar auf dem Bahnsteig aufzustellen.

Ausflüge ab dem Haltepunkt Schweppenburg-Heilbrunnen

  • Schweppenburg

    Vom Haltepunkt aus kann man die um 1365 erbaute Schweppenburg auf der anderen Seite des Brohlbachs und der Brohltalstraße bereits erkennen. Während eines Umbaus im 17. Jahrhundert erhielt die Burg ihr heutiges Gesicht im Stile des Barock. Leider muss man sich mit der Betrachtung der Anlage von außen begnügen. Die in Privatbesitz der Kölner Patrizier-Familie von Geyr befindliche Burg kann leider nicht besichtigt werden. Nähere Infos

    DSC02695 Kopie

  • Mosenmühle

    Direkt unterhalb der Schweppenburg befindet sich die Mosenmühle. Hierbei handelt es sich um eine traditionelle Wassermühle, in der Müllermeister Mosen noch heute mittels Wasserkraft Korn zu Mehl mahlt. Ursprünglich als Öl- und Getreidemühle erbaut wurde die im 14. Jahrhundert erstmals erwähnte Mühle im 19. Jahrhundert auch als Mühle für das im unteren Brohltal häufig vorkommende Vulkangestein Trass genutzt. Noch heute wird die Mosenmühle intensiv als Getreidemühle genutzt. Das Wasser des Brohlbachs treibt dazu das aus dem Jahr 1912 stammende, etwa 7 Meter messende Wasserrad an, das die Kraft über Transmissionsriemen auf das Mahlwerk überträgt.

    Mosenmühle

    Angeschlossen an die Mühle ist ein Mühlenladen in dem die hier produzierten Produkte direkt beim Erzeuger erworben werden können.

    Nach Voranmeldung kann die Mühle besichtigt werden. Nähere Infos finden Sie auf der Homepage der Mosenmühle oder bei Osteifel-aktiv.

  • Tönissteiner Mineralbrunnen

    Nicht weit vom Haltepunkt entfernt liegt in einem Seitental des Brohltals, dem Pönterbachtal, die Abfüllanlage des bekannten Tönissteiner Mineralbrunnens. Der schon den Römern bekannte Brunnen zeichnet sich durch sein besonders mineralstoffreiches Wasser aus, das aus bis zu 652 m Tiefe gewonnen wird.

    P1060867          DSC02690 Kopie

    Auf der rechten Seite des Werksgeländes haben Sie die Möglichkeit, an einem an der Außenwand befestigten Wasserhahn kostenlos das belebende Mineralwasser zu probieren. Nähere Infos

Wandervorschläge ab dem Haltepunkt Schweppenburg-Heilbrunnen

    Kurztouren (bis 5 km)

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von der Schweppenburg nach Bad Tönisstein (Etappe 2/8; 3,5 km / 1:10 Std.)

    Bahnwandern im Brohltal - Teilstrecke Schweppenburg - Bad Tönisstein. Der Weg verläuft hier auf dem Kurfürstenweg auf halber Höhe über dem Tal, die Bahn ist nicht direkt im Sichtfeld. Mit Abstechern zur "Schönen Aussicht" oberhalb des Jägerheims mit Blick über das Brohltal und den Tunnel sowie einer Schleife durch die Trasshöhlen ist das Teilstück aber höchst interessant!

    Vom Haltepunkt Schweppenburg-Heilbrunnen folgen Sie zunächst der Zufahrtsstraße zum Tönissteiner Mineralbrunnen aufwärts. Am dortigen Parkplatz wenden Sie sich nach rechts um dem Kurfürstenweg (Markierung „B" des Brohltalwegs bzw. "Q" des Quellenwegs) in Richtung Bad Tönisstein zu folgen.

    P1070811

    Bevor Sie die Werksanlagen hinter sich lassen, sollten Sie in jedem Fall an dem Wasserhahn an der Fassade (rechts des Werksgeländes) das frische Mineralwasser probieren!

    Am Hang auf halber Höhe verlaufend erreicht der Weg in Höhe des Haltepunkts Bad Tönisstein einen schönen Aussichtspunkt mit beeindruckendem Blick über das Tönissteiner Talviadukt. An dieser Stelle können Sie entweder direkt zum Haltepunkt Bad Tönisstein und zum Gasthaus Jägerheim absteigen (Abkürzung), oder Sie folgen dem Weg weiter bis zum Kurfürstenbrunnen am Seniorendomizil Tönisstein.

    P1070820

    Ab hier folgen Sie nach rechts der Markierung des "Traumpfads" bergab. Nach Überquerung der Brohltalstraße führt der Weg nun direkt durch die imposanten Trasshöhlen unterhalb des Viadukts der Brohltalbahn. Die Trasshöhlen entstanden durch den Abbau dieses vulkanischen Gesteins.

    P1070838          P1070829

    Gegenüber des Gasthauses Jägerheim finden Sie den Zugang zum Haltepunkt Bad Tönisstein. Wer weiter wandern möchte, läuft idealerweise ab dem Seniorendomizil auf der nächsten Etappe bis zum Bahnhof Burgbrohl.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von der Schweppenburg nach Brohl (Etappe 8/8; 4,4 km / 1:00 Std.)

    Bahnwandern im Brohltal - Teilstrecke Schweppenburg - Brohl. Parallel zur Brohltalbahn führt diese Etappe von der Schweppenburg nach Brohl. Vorbei am Tönissteiner Mineralbrunnen geht es auf halber Höhe über dem Brohltal (die Bahn liegt außerhalb des Blickfeldes) nach Norden. Ca. 2 km vor Brohl überquert man die Brohltalbahn und läuft ab hier entlang des Mühlgrabens in den Ort Brohl.

    Vom Haltepunkt Schweppenburg-Heilbrunnen gehen Sie zunächst die Zufahrtsstraße zum Tönissteiner Mineralbrunnen hinauf. Dort lohnt ein Abstecher zum Wasserhahn an der Werksfassade (rechts am Gelände entlang gehen) um das frische Mineralwasser zu probieren.

    P1070811

    Am Tönissteiner Brunnen treffen Sie auch auf die Wegemarkierungen des Brohltalwegs (Markierung "B") und des Quellenwegs (Markierung "Q"), die Sie bis nach Brohl begleiten werden.

    Gehen Sie hierzu links am Werksgelände vorbei und nach wenigen Metern spitzwinklig nach links auf einem Pfad, dem sog. Kurfürstenweg, bergan. Auf halber Höhe über dem Brohltal führt der Weg am Hang entlang nach Norden. Nach ca. 1 km überquert man einen Bach auf einer kleinen Brücke um anschließend auf einem breiteren Waldweg weiter zu laufen.

    P1070809          P1070805

    Nach dem steilen Abstieg ins Brohltal, überqueren Sie die Brohltalstraße und das Gleis der Brohltalbahn.

    P1070801          P1070798

    Ab hier verläuft der Weg parallel zum Mühlgraben in das Ortszenturm von Brohl. Wenden Sie sich dort nach rechts um auf Höhe des Busdepots die Brohltalstraße zu erreichen. Orientieren Sie sich dort nach rechts um die Brohltalstraße zu überqueren und gegenüber dem Weg Am Dicktberg entlang des Fachwerkgebäudes der Brohltalbahn-Wagenwerkstatt zu folgen. Vor dem Bahnübergang gehen Sie nach links vor dem Schuppentor entlang und über eine kleine Treppe abwärts direkt vor den Lokschuppen der Brohltalbahn.

    P1030575

    Von hier aus verläuft ein Weg entlang der Schmalspurgleise direkt bis zum Brohltalbahnhof. Von dort gelangen Sie über die Zugangstreppe abwärts auch zum DB-Bahnhof.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Mittlere Distanzen (5 - 15 km)

  • Katharinaweg: Schweppenburg – Hohe Buche – Brohl (7 km / 2:10 Std.)

    Eine interessante Alternative zum Kurfürstenweg ist zwischen Schweppenburg und Brohl der Umweg über die Hohe Buche. Vorbei am Tönissteiner Mineralbrunnen geht es auf dem Katharinaweg aufwärts bis zum Knopshof. Ab dort führt der Weg über die Höhen am alten Römersteinbruch "Hohe Buche" entlang und später auf schmalem Pfad mit tollen Ausblicken ins Rheintal steil bergab nach Brohl.

    Gehen Sie vom Haltepunkt Schweppenburg-Heilbrunnen zunächst die Zufahrtsstraße zum Tönissteiner Mineralbrunnen hinauf. Dort lohnt es sich, an der rechten Werksfassade das frische Mineralwasser (Wasserhahn) zu probieren!

    P1070811     DSC07132 Kopie

    Der Weg führt entlang der Werksanlagen parallel zu einem Bach aufwärts. Folgen Sie der Wegweisung weiter talaufwärts. Auf Höhe des Geisflügelhofs erreichen Sie die Hochfläche, wo Sie sich auf dem Fahrweg nach links in Richtung Knopshof orientieren.

    P1060865

    Weiter geht es nun, rechts abbiegend, in Richtung des Römersteinbruchs "Hohe Buche" und Brohl. Im Bereich des alten Steinbruchs werden Sie mitten durch das Gelände geleitet, Informationstafeln erläutern die Geschichte des Bruchs.

    Steinbruch Hohe Buche

    Vorbei am Alkenhof erreichen Sie bald den Dicktberg direkt oberhalb von Brohl mit fantastischen Ausblicken ins untere Brohltal sowie über das Rheintal.

    P1060845

    Auf dem letzten Stück wird der Weg zu einem schmalen Pfad, der nun steil bergab nach Brohl führt. Auf diesem Teilstück genießen Sie tolle Ausblicke über das Rheintal!

    Im Tal angelangt überqueren Sie den Bahnübergang der Brohltalbahn und gehen vor den Toren des oberen Lokschuppens eine kleine Treppe herunter zum unteren Schuppen.

    P1030575

    Von hier aus können Sie nach rechts parallel zu den Schmalspurgleisen zum Brohltalbahnhof weiterlaufen. Über die Zugangstreppe erreichen Sie den DB-Bahnhof.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Katharinaweg: Schweppenburg – Niederlützingen – Reutersley – Brohl (8,6 km / 2:40 Std.)

    Der Katharinaweg führt, gut beschildert, vom idyllischen Bahnhaltepunkt "Schweppenburg-Heilbrunnen" im unteren Brohltal steil aufwärts auf die Eifelhochfläche bei Niederlützingen. Mit tollen Aussichten geht es über die Reutersley wieder abwärts zum Rheinufer.

    Nach der Abfahrt des Zuges überqueren Sie den Bahnübergang und laufen direkt hinter der Brohlbachbrücke in Richtung Norden, überqueren die B412, bevor Sie nach links zur Schweppenburg abbiegen. Hinter der Burg tut sich links die Mosenmühle auf. Hier gehen Sie rechts und folgen nun dem schmalen Pfad bergauf. Nach einigen Serpentinen trifft der Weg auf einen Fahrweg, dem Sie nach links folgen.

    DSC07134 Kopie          DSC07136 Kopie

    Sie erreichen Niederlützingen auf Höhe des ehemaligen Schullandheims. Überqueren Sie die Kreisstraße und folgen Sie der Kirchstraße entlangs des Friedhofs. Hinter diesem biegen Sie nach rechts in die Gartenstraße ab. Entlang des Gasthauses Lucencia gelangen Sie zum Leylerweg, dem Sie nach rechts folgen. An dessen Ende führt Sie ein Fußweg am Rand der ehemaligen Lavagruben am Leitenkopf entlang.

    DSC07147 Kopie          DSC07150 Kopie

    Oberhalb der Grube befindet sich ein kleiner Informationspunkt mit einer Entspannungsliege bei schönen Ausblicken. Zurück auf dem Hauptweg, biegen Sie wieder nach rechts ab und sogleich wieder links. Leicht abwärts führt der Weg nun zum Wald und bringt Sie auf schmalem Pfad zu einer kleinen Kapelle. Vor der Kapelle wird der Fahrweg gequert. Durch den Wald laufen Sie nun weiter nach Norden, wo Sie über den Rheinecker Berg zur Reutersley gelangen. Immer wieder tun sich schöne Aussichtspunkte auf.

    DSC07157 Kopie

    Von der Reutersley führt der Weg am Hang entlang wieder nach Süden. Schon bald erreichen Sie die ersten Häuser von Brohl. Über die Straße Im Lammertal und die Lützinger Straße gelangen Sie hinab ins Rheintal. An der Bahnlinie angekommen, gehen Sie nach rechts durch die Fußgängerunterführung vorbei am Brohler Mineralbrunnen bis zur Koblenzer Straße.

    Überqueren Sie die Straße auf Höhe des Gasthauses "Zum Anker" und folgen Sie den Wegweisern hinab zur Kaimauer. Entlang des Hafenbeckens laufen Sie bis zum kleinen Bahnhaltepunkt "Rheinanlagen" mit dem dortigen Biergarten.

    DSC07169 Kopie

    Hier geht es nochmal links direkt zum Rheinufer, dem Sie nun südwärts bis zur Brohlbachmündung folgen. Nach Überquerung des Bachs biegen Sie nach rechts ab. Unter der großen Straßenbrücke hindurch gelangen Sie zur Koblenzer Straße, der Sie nach Norden bis zum Bahnübergang folgen. Hier geht es wieder links in die Rheinstraße, wo Sie die Bahngleise unterqueren und ins Ortszentrum gelangen.

    Am Rathaus führt der Weg wiederum nach links bis zur Brohltalstraße, wo Sie rechts abbiegen um sogleich gegenüber in die Straße "Am Dicktberg" einzubiegen. Auf Höhe des Bahnübergangs gehen Sie nach links, eine Treppe hinab zum Lokschuppen der Brohltalbahn. Entlang der Gleise erreichen Sie nun, nach rechts gehend, den Bahnhof Brohl.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen