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02636 - 80 303
Mo - Fr 8.00 - 13.00 Uhr

Steckbrief: Burgbrohl

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Höhe: 143 m ü. NN
Einwohner ohne Ortsteile: ca. 1.600
Homepage

Lageplan

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Anreise mit dem ÖPNV

Zielhaltestelle:
Burgbrohl Josefsplatz (700 m)
Verbindung suchen

Anreise mit dem Auto

Adresse:
Brohltalstraße 19
56659 Burgbrohl

Nachdem der „Vulkan-Expreß“ das ca. 120 m lange Tönissteiner Viadukt überfahren hat, erwartet Sie nach der Durchfahrt des 96 m langen Tönissteiner Tunnels das schönste Bahnhofsgebäude des Brohltals. Der schmucke Bau beherbergt eine Gaststätte (derzeit geschlossen) und bildet mit dem neugestalteten Außenbereich ein idyllisches Ensemble.

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Der Bahnhof gehört zu dem mit rund 1.600 Einwohner zweitgrößten Ort entlang der Brohltalbahn, Burgbrohl. Der Ort 1112 gegründete Ort, der damit mehr als 900 Jahre alt ist, geht ursprünglich auf die hier errichtete Burg Burgbrohl zurück, die noch heute als Schloss den Ortskern überragt. In den folgenden Jahrhunderten wuchs der Ort stetig. Mit dem Abbau vulkanischer Gesteine (Trass, Lava) und vulkanisch bedingter Vorkommen wie Kohlensäure und Mineralwasser gewann Burgbrohl mit der Industrialisierung weiter an Bedeutung. Noch heute wird der östliche Ortseingang durch große Industrieanlagen geprägt.

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Der am östlichen Ortsrand gelegene Bahnhof ist ein idealer Ausgangspunkt zur Besichtigung des Ortskerns mit der Kaiserhalle und dem Schloss Burgbrohl. Im Ortskern ist mit der „Brohltalaue Ost“ ein schöner Park mit den Themen Wasser und Vulkanismus entstanden, der auch viele Spielmöglichkeiten für Kinder bietet.

Sehr empfehlenswert sind die in Burgbrohl angebotenen Ortsführungen. Astrid Gamroth führt Sie mehrmals im Jahr in ca. zwei- bis zweieinhalbstündigen Führungen kreuz und quer durch Burgbrohl und seine Geschichte. Auf dem Weg liegen nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, auch unscheinbare Ecken des Ortes werden aufgesucht. Die Besucher erfahren auf dieser humorvollen Zeitreise u. a. mehr über den Trassabbau, der zu einem deutlichen Aufschwung in Burgbrohl führte. Nähere Infos erhalten Sie über die Vulkanregion Laacher See.

Nähere Infos zu Burgbrohl

Ausflüge ab dem Bahnhof Burgbrohl

  • Kaiserhalle

    Die 1896 eröffnete Kaiserhalle ist mit ihrer freitragenden, säulenfreien Konstruktion ein Meisterwerk ihrer Zeit. Zum Beweis, dass auch mit heimischen Baustoffen extremen Belastungen ausgesetzte Gebäude errichtet werden können, baute Baumeister Wilhelm Bell die Halle statt mit Zement- mit heimischen Trassbeton.

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    Die Halle gehört seit 2011 der Gemeinde Burgbrohl und wurde seit 2015 umfangreich renoviert. Als Veranstaltungsort mit einer ganz besonderen Atmosphäre erfreut sich die Halle großer Beliebtheit.

    Sie erreichen die Kaiserhalle wenn Sie nach Abfahrt des Zuges die Gleise überqueren und über die Treppe zur Lindenstraße hinaufsteigen. Folgen Sie dieser nach links. Nach ca. 300 m laufen Sie direkt auf die Halle zu.

    Nähere Infos

  • Schloss Burgbrohl

    Das 1093 erstmals erwähnte Barockschloss Burgbrohl trohnt auf dem Burgberg oberhalb des Ortskerns. Hervorragend restauriert beherbergt das Schloss heute einen Hotelbetrieb mit komfortabler Ausstattung und ist zudem für seine exzellente Küche bekannt. Mit Restaurant, Biergarten und der Schloss-Schenke bietet das Schloss für jeden Gaumen und Geldbeutel das passende Gericht.

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    Das Schloss kann im Rahmen der öffentlich zugänglichen Bereiche des Burggartens von außen besichtigt werden. Im Burghof findet zur Weihnachtszeit ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt.

    Sie erreichen das Schloss am einfachsten über den beschilderten Vulkan- und Panoramaweg, der Sie vom Bahnhof durch den Ortskern zum Schloss führt.

    Nähere Infos

  • Brohltalaue Ost

    Im Zentrum von Burgbrohl gelegen bietet diese neue Grünanlage mit den Themenbereichen Wasser und Vulkanismus eine neue Aufenthaltsqualität im Ortskern. Mit Mineralwasserbrunnen, Geysir und Gradierwerk lädt sich der neue Park ebenso zum Verweilen ein wie der Wasserspielplatz für Kinder oder der soccer court für Jugendliche. In Verbindung mit dem wieder auflebenden ehemaligen Kurpark ist so eine grüne Oase im Ortskern entstanden.

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    Sie finden die Brohltalaue Ost indem Sie ab dem Bahnhof dem beschilderten Vulkan- und Panoramaweg folgen.

  • Alte Kirche

    Die „Alte Kirche“ unweit des Schlosses ist 1794 fertig gestellt worden und ist einschiffig mit einer Länge von 20 m und einer Breite von 9 m errichtet worden. Ein 35 m hoher Turm ergänzt den Bau, der bis zum Neubau der katholischen Pfarrkirche 1909 als Gotteshaus genutzt wurde. Verschiedene Zwischennutzungen kennzeichneten die in den 1980er Jahren renovierte Kirche. Heute wird die ehemalige Kirche als gemeindliche Begegnungsstätte genutzt.

    Alte Kirche

    Nähere Infos

  • Bouldern an der Mauerley

    Unweit von Burgbrohl befindet sich an einem vulkanischen Aufschluss der Mauerley ein beliebtes Gebiet zum Klettern bzw. Bouldern. Mehrere Sektoren bieten verschiedene Aufstiege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

    Bitte beachtet, dass dies keine offizielle und ausgebaute Kletteranlage ist, sondern ein idyllischer Platz, der im Einklang mit der Natur auf eigene Gefahr und Verantwortung besucht werden kann. Nähere Infos

    Ihr erreicht die Mauerley ab dem Bahnhof Burgbrohl in ca. 40 Minuten Fußweg nach folgender Wegbeschreibung.


Gastronomie und Unterkünfte in Burgbrohl

  • Gastronomie

    Café-Restaurant "Bahnhof Burgbrohl" 

    Direkt im Bahnhofsgebäude von Burgbrohl befindet sich die Bahnhofsgastronomie mit einem vielseitigen Angebot von Frühstück über kleine Snacks bis zu Hauptgerichten aus überwiegend regionalen Produkten. Bei gutem Wetter ist auch die Außenterrasse geöffnet. Kontakt: Tel. 02636 5379503. Aktuell leider geschlossen.

    Restaurant Schloss Burgbrohl & Schlossschenke

    Das Restaurant im Wellness- und Tagungshotel „Schloss Burgbrohl" bietet kulinarische Genüsse auf höchstem Niveau. Die Schlossschenke mit Biergarten bietet in legerem Ambiente reichhaltige Speisen und eine große Getränkeauswahl. Nähere Infos

    Adana Restaurant

    Das Restaurant Adana bietet türkische, italienische und mexikanische Spezialitäten. Sie finden es in der Brohltalstraße 49. Kontakt: Tel. 02636 9694966

    Imbissmöglichkeiten

    Im Ortskern von Burgbrohl finden Sie rund um den Josefsplatz verschiedene Imbissmöglichkeiten von Currywurst bis Döner.

  • Unterkünfte in Bahnhofsnähe

    Wellness- und Tagungshotel Schloss Burgbrohl

    Das im Schloss Burgbrohl befindliche Wellness- und Tagungshotel liegt auf einer Anhöhe über dem Ortskern von Burgbrohl. Das Haus verfügt über erstklassige Zimmer mit angeschlossenem Restaurant. Kontakt: Auf der Burg 1, 56659 Burgbrohl, Tel. 02636-800140, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nähere Infos.

    Ferienwohnung „Demand"

    Am Südhang des Brohltals zentral gelegen. Kontakt: Vulkanstraße 12a, 56659 Burgbrohl, Tel. 02636-808978, E-Mail: Lalutscho(at)aol.com

    Ferienwohnung „Irmgard Rausch"

    Im vom Ortskern in südlicher Richtung abzweigenden Seitental des Gleeser Bachs am Ortsrand gelegen. Kontakt: Von-Brule-Straße 58, 56659 Burgbrohl, Tel. 02636-1333

    Ferienwohnung „Manfred & Ute Schroeder"

    In unmittelbarer Bahnhofsnähe zwischen Bahnhof und Kaiserhalle gelegen. Kontakt: Lindenstraße 5, 56659 Burgbrohl, Tel. 02636-1660 oder 0172-5623501, Fax 02636-1631, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nähere Infos

    Ferienhaus „Familie Wagner"

    Zentrale Lage im Ortskern zwischen Bahnhof und Josefsplatz. Kontakt: Kirchstraße 8, 56659 Burgbrohl, Tel. 02636-807646, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nähere Infos


Wandervorschläge

    Kurztouren (bis 5 km)

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von Burgbrohl nach Bad Tönisstein (Etappe 6/8 talwärts; 2,7 km / 1:00 Std.)

    Die 6. Etappe der talwärts führenden Bahnwanderung führt Sie auf einer interessanten Wegeführung zum benachbarten Haltepunkt Bad Tönisstein. Am Hang der südlichen Talseite verlaufend, wird zunächst das Seniorendomizil Tönisstein (mit Gastronomie "Bierkeller") erreicht. Von hier verläuft der Weg durch die Trasshöhlen  und ermöglicht tolle Blicke auf das östliche Tunnelportal und den Tönissteiner Talviadukt.

    Verlassen Sie den Bahnhof Burgbrohl und überqueren Sie die Brohltalstraße. Folgen Sie den Markierungen des Vulkan- und Panoramawegs durch die Rhodiusstraße, der Sie bis über den Brohlbach hinweg folgen. Folgen Sie der Wegmarkierung hinter der Brücke nach links. Nach wenigen Metern zweigt nach links abwärts der Fußweg nach Tönisstein von der Anliegerstraße ab. Folgen Sie diesem Weg bergab und kurz darauf nach rechts ansteigend bis auf eine Anhöhe mit Ruhebank. Über die Höhen führt der Weg durch den Wald weiter nach Osten und trifft schon bald auf einen Wirtschaftsweg, der nun bergab führt.

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    In einer Haarnadelkurve verlassen Sie die Markierungen "Geo U" und "Q" (diese führen weiter abwärts) und wenden sich weiter auf dem Brohltalweg ("B") dem in der Kurve geradeaus weiterführenden Pfad zu. Auf gleichbleibender Höhe führt der Weg am Hang entlang, bevor er in Serpentinen abwärts zum Seniorendomizil Tönisstein führt. Hier lädt der "Bierkeller" zur Einkehr ein.

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    Folgen Sie ab hier den Markierungen des "Traumpfads" ein kurzes Stück parallel zur Straße abwärts. Gleich wieder links abbiegend erreichen Sie nach der Überquerung der Brohltalstraße die Trasshöhlen. Der Weg führt Sie nun direkt durch die Höhlen.

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    Hinter den ersten Höhlen genießen Sie einen tollen Blick auf das östliche Tunnelportal und den Viadukt. Nach dessen Unterquerung führt der Weg erneut durch Trasshöhlen, bevor Sie unterhalb des Viadukts wieder auf die Brohltalstraße treffen.

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    Vom Fuß des Viadukts erreichen Sie gegenüber des Jägerheims den Zugang zum Bahnhaltepunkt Bad Tönisstein.

    Wer weiter wandern möchte, überquert ebenfalls die Brohltalstraße, wendet sich aber gegenüber des Jägerheims nach rechts und folgt dem schmalen Pfad bergauf. Über den sogenannten Kurfürstenweg gelangen Sie auf die nächste Etappe in Richtung des Haltepunkts Schweppenburg-Heilbrunnen.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von Burgbrohl nach Weiler (Etappe 4/8 bergwärts; 2,3 km / 0:38 Std.)

    Die 4. Etappe der bergwärts führenden Bahnwanderung führt komplett durch bebautes Gebiet. Entlang der einzigartigen Kaiserhalle gelangen Sie zunächst in den Ortskern von Burgbrohl, bevor Sie steil zum Schloss (mit Gastronomie) aufsteigen. Von dort führt der Weg durch Wohngebiete entlang der Grundschule und des Feuerwehrhauses bis zum Haltepunkt Weiler.

    Verlassen Sie den Bahnhof Burgbrohl nach Abfahrt des Zuges über die Treppe zur Bahnhofsrückseite hin. Über die Lindenstraße laufen Sie nach links parallel zur Bahn bis zur Kaiserhalle.

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    Hier orientieren Sie sich wieder abwärts zum Gleis und gehen nach Überquerung des Bahnübergangs an der nächsten Möglichkeit wieder rechts. Die kleine Straße geht bald in einen Fußweg über, der Sie mit schöner Aussicht über Burgbrohl an den Gleisen entlang führt. Abwärts geht es anschließend ins Ortszentrum. Biegen Sie dort an der Brohltalstraße rechts ab zum Josefsplatz und halten Sie sich dort links um über den Burgweg steil bergan in Richtung Schloss zu laufen. Oben angekommen erreichen Sie das Schloss nach links.

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    Der weitere Weg folgt nun nach rechts der Wandermarkierung "BU" (Brohlbach-Uferweg) folgend nach Weiler. Entlang der Grundschule läuft der Weg über den Greimerstalweg, die Bachstraße und die Jahnstraße durch Wohngebiete ins Zentrum von Weiler. Dort wenden Sie sich auf der Hauptstraße nach rechts und erreichen nach wenigen Metern den Bahnhaltepunkt direkt am Bahnübergang.

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    Wer weiter wandern möchte, biegt vor dem Bahnübergang nach links in die Ringstraße ein und läuft weiter bis nach Niederzissen.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Mittlere Distanzen (5 - 15 km)

  • Quellenweg: Burgbrohl - Niederlützingen - Bad Breisig (12,8 km / 4:44 Std.)

    Über den Quellenweg (Markierung "Q") wandern Sie durch das an Mineralquellen reiche Osteifelgebiet von Burgbrohl über Lützingen nach Bad Breisig. Der Weg ist äußerst abwechslungsreich und wechselt von breiten Wegen zu kleinen Pfaden und von tollen Aussichtspunkten zu waldreichen Teilstrecken.

    Verlassen Sie den Bahnhof Burgbrohl nach der Abfahrt des Zuges über die Treppe zur Bahnhofsrückseite. Der dortigen Lindenstraße folgen Sie nach links bis zur Kaiserhalle. Dort treffen Sie auf den mit "Q" markierten Quellenweg. Links abwärts zum Bahnübergang lohnt sich ein Abstecher zum Kahlenberherhof.

    Wenden Sie sich vor der Kaiserhalle nach rechts und folgen Sie der Markierung um die Halle herum. Schon bald ansteigend, erreichen Sie einen Funkmast und weiter oben einen schönen Aussichtspunkt über das Brohltal.

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    Von hier wenden sich der Weg nach rechts, um dann am Hang entlang auf einem schmalen Pfad oberhalb des Brohltals zu einem kleinen Weinberg zu führen. Hier befindet sich eine Grillhütte mit schöner Aussicht.

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    Weiter geht es über die Hochfläche bis nach Niederlützingen. Am dortigen Schullandheim erreichen Sie die Bebauung. Gehen Sie durch die Kirchstraße in die Ortsmitte (rechts abzweigend in die Horsterstraße besteht die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthaus Lucencia) und wenden Sie sich an der Kirche über die Hauptstraße nach rechts. Sogleich wieder links in die Zeibstraße abbiegend verlassen Sie den Ort in Richtung Steinbergskopf.

    Am Steinbergskopf wurde in früherer Zeit Basalt abgebaut, der mit einer kleinen Feldbahn durch das Vinxtbachtal zum Rhein hin abgefahren wurde. Später wurden Teile des Geländes als Mülldeponie genutzt. Heute lohnt sich hier ein Abstecher zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die Burg Olbrück und das Vinxtbachtal bis hin zum Siebengebirge.

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    Vom Steinbergskopf führt der Weg abwärts zur Jakobshütte und weiter in Serpentinen in das Vinxtbachtal hinab. Dort wechseln Sie die Talseite auf der Landstraße und steigen sogleich wieder durch den Wald auf den Frohnheller Berg hinauf. Am Waldrand biegen Sie hier rechts ab und laufen über die Hochfläche zwischen Äckern hindurch, bis Sie östlich wieder den Wald erreichen. Durch die Wälder führt der Weg nun zur Eifelhütte (Kölner Hütte) und anschließend auf einem schmalen Pfad stetig abwärts.

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    Oberhalb der Tennisplätze erreichen Sie Bad Breisig. Umrunden Sie die Tennisplätze und laufen Sie nun auf die Brunnenstraße. Nach rechts gelangen Sie nach wenigen Metern zum Bahnhof, nach links führt der Weg weiter in die Innenstadt.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Vulkan- und Panoramaweg (15 km )

    Ein 15 Kilometer langer Rundwanderweg über die Höhen rund um Burgbrohl bietet beeindruckende Aus- und Einblicke in die Landschaft und ihre geologische Vergangenheit.

    Unsere Tour startet am neugestalteten Kurpark, der "Brohltalaue Ost", in Burgbrohl, wo es auch Parkmöglichkeiten gibt. Am Wasserspielplatz und einem sprudelnden Geysir vorbei, wandern wir auf einem idyllischen Waldweg am Brohlbach entlang. Ein leichter Pfadaufstieg mit vulkanischen Gesteinsformationen und einer Informationstafel zum Lavaverlauf des Lummerfelds und Veitskopfes führt uns hinauf in Richtung Lummerfeld. Vorbei an riesigen und mächtigen Trasswänden gehts es weiter abwärts ins untere Brohltal bis zum angrenzenden Traumpfad „ Höhlen- und Schluchtenweg“. Hier lohnt ein kurzer Abstecher von ca. 50 Metern zur Besichtigung der einmaligen Traßhöhlen.

    (Hinweis: Aufgrund notwendiger Sicherungsarbeiten ist der nachfolgend beschriebene Aufstiegspfad von November 2016 bis März 2017 gesperrt. Eine Umgehung erfolgt über den ausgeschilderten alternativen und weiter unten beschriebenen Weg durch das Pfaffental. Der Vulkan- und Panoramaweg bleibt damit durchgängig als Rundweg begehbar.)

    Wir folgen nun einem fast alpinartigen steilen Aufstiegspfad, der „Teufel“ genannt wird. Hier ist, besonders bei Nässe, Trittsicherheit erforderlich. Vorbei am "Teufelsknochen" kommen wir auf ein Plateau und werden dort mit einem sehr schönem Blick auf das Viadukt der Brohltaleisenbahn ("Vulkan-Express") belohnt.

    Über sehr steiles Gelände geht es weiter zu einem Aussichtspunkt mit Ruhebank. Diese lädt ein, den beeindruckender Blick aufs untere Brohltal und auf die auf die Höhen zwischen Kell und Wassenach zu genießen und dabei neue Kräfte zu sammeln.

    Nach einer kurzen Erholungspause gehen wir weiter leicht ansteigend entlang eines kleinen Steinbruchs auf dem "Römerpfad" genannten Wanderpfad bis zu der als "Weinberghäuschen" oder auch "Wingerthäuschen" bezeichneten Grillhütte. Der tolle Panoramaausblick auf Burgbrohl, die Vordereifel, die Höhen des Kunkskopfes und den Lydiaturm am Laacher See belohnen uns für die Strapazen, die wir bisher schon auf uns genommen haben.

    vulpaweg ansicht kRoutenübersichtAls Alternativ zu dem steilen Aufstiegspfad führt ein breiter und gut begehbarer Weg durch das Pfaffental hinauf auf den von der Grillhütte abgehenden Wanderpfad

    Die Wanderung führt uns nun weiter über einen schönen, naturbelassen Pfad und dann über offene Feldwege bis zum Heiligenhäuschen von Oberlützingen und weiter rund um den Ortsteil Lützingen herum bis auf die Höhen des Vulkankraters Herchenberg. Ein Abstecher von rund 200 Metern zum "Koloß von Lützingen", einem Wahrzeichen Lützingens, und zur Filialkirche St. Martin mit dem hängenden Tabernakel lohnt sich allemal-

    Von einer Aussichtsplattform am Herchenberg aus genießen wir den grandiosen Einblick in den durch den Lavaabbau geöffneten Krater mit seinem - je nach Tageslicht - smaragdgrünen See. Gleichzeitig ergibt sich eine phantastische Rundumsicht bis zur hohen Eifel mit Blick zur Burg Olbrück einerseits und zum Rheintal mit dem rechtsrheinischen Drachenfels anderseits.

    Nach der Dreifaltigkeitskapelle, die im Jahr 1889 durch Johann Schmidgen aus Gönnersdorf erbaut wurde, zweigt der Weg dann leicht nach links ab und führt uns durch einen schönen Buchenwald - auch "Scheid" genannt - bis zum Waldende.

    Die Hälfte der Wanderung liegt nun hinter uns und eine Ruhebank lädt hier zu einem schönem Blick auf die Probstei Buchholz, den Ortsteil Weiler und bis hin zum Bausenberg über Niederzissen ein.

    Weiter folgen wir dem schmalen Fußweg durch den Wald , der uns über einen sanften Abstieg und einen Naturpfad hinunter zum Ortsteil Weiler leitet, wo das Landgasthaus Rothbrust eine willkommene Einkehrmöglichkeit zum Essen und Trinken bietet.

    vulpaweg schild kGleich gegenüber, auf der anderen Seite der Brohltalstraße (B412), liegt die Haltestelle "Weiler West" der Brohltalbahn. Doch statt den Vulkan-Express zu nehmen, folgen wir einem schönen Wiesenweg und den Gleisen der Brohltalbahn talaufwärts in Richtung Niederzissen.

    Am Ortsende des Ortsteils Weiler zweigen wir nach links ab, überqueren eine Brücke und genießen den idyllischen Bachlauf des Brohlbaches und den Wasserquelllauf des Markusgrabens, um dann weiter über Feldwege und durch das Waldgebiet Almersbach bis nach Buchholz zu wandern. Auf der Höhe in Buchholz angekommen, lohnt sich ein Abstecher zur Besichtigung des ehemaligen Propstei Buchholz - evtl. mit Führung nach Voranmeldung - auf jeden Fall.

    Der letzte Streckenabschnitt unserer 15 km Wanderung führt uns von Buchholz aus etwas erhöht entlang des Gleesbachtals an einem nahegelegenen Weinberghäuschen und der von den Familien Kerig und Zissener gepflegten "Fatimakapelle" oberhalb Burgbrohl vorbei hinunter zum Schloßhotel Burgbrohl. Hier gibt es eine weitere Einkehrmöglichkeit mit Biergarten, Schenke und Restaurant.

    Nun wandern wir die letzten 400 Meter durch Burgbrohl wieder zum Ausgangspunkt, dem Kurpark "Brohltalaue Ost". Zum Abschluß lohnt sich ein Besuch der 100 Meter entfernten historischen Kaiserhalle, dem Wahrzeichen von Burgbrohl.

    Kurzinformationen

    Wegverlauf: Rundwanderweg Länge : 15 Km Schwierigkeitsgrad: Mittel Dauer: 4 - 5 Std Maximale Höhe: 292 Meter Minimale Höhe : 129 Meter Aufstieg: 378 Meter Abstieg: 378 Meter Höhendifferenz: 163 Meter

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